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Osterplätzchen mit Eierlikör

Montag, 6. April 2015

An Karfreitag durfte ich einen Gastpost bei Märzmädchen schreiben. Darüber habe ich mich sehr gefreut und hatte viel Spaß beim Backen, denn es ist ein Osterplätzchenrezept geworden. Das möchte ich euch natürlich auch nicht vorenthalten und deshalb poste ich auch hier bei mir auf dem Blog noch einmal meine Eierlikör-Plätzchen, die man natürlich auch zu anderen Gelegenheiten backen kann.

Zutaten

Teig: 125g Butter // 100g Puderzucker // 1 Prise Salz // abgeriebene Schale einer Zitrone // 1 Ei // 180g Mehl // 70g Speisestärke // 100g gemahlene Mandeln // 2 TL Zimt // 1 Päckchen Vanillezucker

Glasur: 150g Puderzucker // 3 EL Eierlikör // Lebensmittelfarbe



Wie's geht

Zuerst verührt ihr die Butter, 100g Puderzucker, das Salz, die Zitronenschale und das Ei miteinander bis alles schön cremig ist. Mehl und Speisestärke siebt ihr dann am Besten erstmal in eine andere Schüssel und mischt dort die gemahlenen Mandeln, den Zimt und den Vanillezucker unter. Die Mehlmischung verknetet ihr dann bis ein schöner Plätzchenteig entstanden ist. Diesen packt ihr in Frischhaltefolie und stellt ihn für 1 Stunde kalt.



Nach der Ruhezeit rollt ihr den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa einen halben Zentimeter dick aus und stecht Plätzchen aus in allen möglichen Formen, die euch gefallen. Ich hab' dieses Mal einen Hasen, ein Lamm, eine Tulpe und ein Osterei gewählt. Die Plätzchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen (falls ihr kein Backpapier habt, dann das Blech gut buttern) und in den vorgeheizten Ofen schieben (180° bei Ober- und Unterhitze, 155° bei Umluft). Nach ca. 10 Minuten könnt ihr die Plätzchen wieder raus nehmen.

Wenn die Plätzchen fertig sind, erstmal abkühlen lassen. Anschließen den restlichen Puderzucker (150g) mit dem Eierlikör und der Lebensmittelfarbe mischen. TIPP: Nehmt erstmal etwas weniger Eierlikör und rührt den Puderzucker ein und schüttet je nach Festigkeit Eierlikör nach. Die Masse dann gleichmäßig auf die Plätzchen streichen. Wenn ihr Lust habt, könnt ihr auch noch bunte Streusel darüber streuen.



Alternative: Wenn ihr keinen Eierlikör mögt oder ihn nicht vertragt, könnt ihr stattdessen auch Zitronensaft nehmen. Das ist allerdings witzigerweise die viel süßere Variante. Dann also vielleicht lieber Doppeldeckerplätzchen machen.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbacken und guten Appetit! :o)

Butterkuchen

Sonntag, 29. März 2015

Nach ewigen Zeiten gibt's mal wieder ein Kuchenrezept von mir. Hier im Norden ist Butterkuchen unglaublich beliebt. Ich hatte da vorher noch nie was gehört, aber mein Freund liebt diesen Kuchen. Da dachte ich, mache ich ihm eine Freude und backe ihm zu meinem Geburtstag einen Butterkuchen! Ja, eigentlich hätte er mir zur Feier des Tages einen backen sollen, aber mit der Backerei steht er seit Kindheitstagen auf Kriegsfuß. Da hab' ich's dann doch lieber selbst gemacht :o)

Das Rezept habe ich mir von der Oma meines Freundes geben lassen. Bei ihr sieht er auch immer sehr gut aus und es wirkt so einfach - was es vermutlich auch ist. Mein Versuch wurde aber auch wieder von kleinere Pannen begleitet. Aber alles nach der Reihe.

Zutaten

Teig: 500g Mehl // 1 Pk. Backpulver // 2 Eier // 1 Becher süße Sahne // 1 Becher Zucker (den von der Sahne zum Abmessen nehmen)

Topping (oder so): 2 Päckchen gehobelte Mandeln (sind glaub' 400g) // 1 Becher Zucker (wieder den von der Sahne zum Abmessen nehmen) // 500g Butter



Und so geht's

Alle Zutaten für den Teig in eine Schüssel und mit dem Handrührer vermischen.

Das klingt echt einfach, aber selbst das hat irgendwie nicht funktioniert. Zuerst hat mein Handrührgerät ganz komische Quitschgeräusche von sich gegeben und selbst im höchsten Gang hat es sich sehr schwer mit dem Rühren getan. Irgendwann schraubte sich der Teig dann die Rührstäbe hoch Richtung da wo sie in das Gerät gesteckt werden. Als ich deshalb dann kurzentschlossen den Handrührer ausgemacht habe, stellte ich fest, dass der ein Rührstab total verbogen war. Also nicht der Stab ansich, aber er steckte total schief im Gerät drin.

Da musste dann doch mein Freund ran und helfen. Irgendwie haben wir's dann auch gemeinsam geschafft, das Handrührgerät wieder einigermaßen zu reparieren. Am Ende hab' ich den Teig aber doch mit den Händen noch einmal kräftig verrührt. Die Oma von meinem Freund meinte auch, dass ich zusätzlich noch etwas Milch in den Teig geben könnte, wenn er zu fest ist. Da ich aber nicht wusste, was zu fest ist, hab' ich einfach ein bisschen was reingekippt. Würde ich im Nachhinein aber von abraten.

So viel erstmal zu meiner Teigrührgeschichte. Ich hab' den Teig dann auf ein gefettetes Backblech gegeben (Tipp: Nehmt unbedingt ein tiefes Backblech. Warum, erzähl ich euch nachher noch) und glatt gestrichen. Das ganze dann für etwa 10 Minuten in den auf 180 Grad (°C) vorgeheizten Ofen.

Während der Teig vor sich hinbackt, wird das Topping vorbereitet: Die Butter in einem Topf schmelzen lassen und mit Zucker und Mandeln verrühren. Wenn der Kuchen die 10 Minuten im Ofen hinter sich hat, holt ihr in kurz raus und gebt die Buttermischung oben drauf.

Ansich auch ganz leicht, aber auch da ist mir an dem Tag ein Missgeschick passiert. Es war echt nicht mein Backtag! Und zwar brauchte ich das tiefe Backblech für den zweiten Kuchen, den ich an diesem Tag gebacken habe. Ich dachte mir aber, dass der Butterkuchen ja nicht so hoch wird und das mit dem flachen Blech schon passt. Ja, Pustekuchen!



Erstmal ist der Teig doch ganz schön aufgegangen und beim übergießen mit Butter (500g sind doch ziemlich viel), ist gefühlt die Hälfte vorne vom Blech runter gelaufen, auf den Tisch getropft und von da runter auf den Dielenboden. Das war echt abenteuerlich! Ich dann erstmal das Blech schnell in den Ofen - immernoch bei 180 Grad noch mal 10 bis 15 Minuten backen (bis die Mandeln hellbraun sind) - was natürlich eine blöde Idee war, weil es im Ofen weiter getropste ist und ich am Ende eine Art Karamel am Ofenboden kleben hatte.

Erstaunlicherweise hat der Butterkuchen am Ende aber trotzdem geschmeckt und jetzt im Nachhinein kann ich über die ganze Geschichte auch schmunzeln. Falls ihr euch fragt, warum ich nicht einfach nur das Rezept mit schönen Fotos und dem Hinweis auf den leckeren Geschmack des Kuchens gepostet habe ... zum Einen wahrscheinlich, weil man die Rezepte so auch auf chefkoch.de oder ähnlichen Seiten findet, zum Zweiten, weil ich zeigen möchte, dass bei weitem nicht alles immer reibungslos funktioniert, auch wenn es am Ende so aussieht und zum Dritten, weil diese Geschichte mal wieder sehr bildhaft zeigt, warum mein Blog so heißt, wie es heißt :o)

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbacken und hoffe, dass euch der Butterkuchen beim ersten Versuch besser gelingt als mir!

Kennt ihr Butterkuchen eigentlich und mögt ihr ihn? Habt ihr vielleicht noch ein (einfacheres) Rezept? :o)

Himbeer-Philadelphia-Torte

Sonntag, 15. Juni 2014

Gestern hatte meine Oma Geburtstag, 85 ist sie schon geworden - ein stolzes Alter und ich bin sehr froh, dass sie noch so fit und immer fröhlich ist! Wir haben sie dann natürlich auch gefragt, welchen Kuchen sie sich wünscht: eine Himbeer-Philadelphia-Torte. Ein etwas aufwändiger, aber ansich sehr simpler Kuchen, ganz ohne Backen.

Eigentlich wollte ich ihn am Freitagabend noch machen, als ich mit meinem Freund aus Hamburg kam. Da wir aber erst gegen 23 Uhr da waren, war ich ehrlich gesagt ganz froh, dass meine Mama ihn schon fast fertig hatte. Ich hab' ihn also nicht selbst gemacht, will ihn euch aber nicht vorenthalten :o)



Zutaten

200g Himbeeren // 200g Zucker // 125g Butter // 100g Löffelbiskuits // 75g Amarettini // 9 Blatt Gelatine //
400g Doppelrahm-Frischkäse // 300g Vollmilch-Joghurt // 1 Pk Vanillezucker // 250g Schlagsahne //
2 Beutel Götterspeise (Himbeer-Geschmack; für je 250ml Wasser)

Verzierung

150g Sahne // ca. 14 Amarettini (je nachdem wie viel Kuchenstücke ihr habt)

Und so geht's

Zuerst bestreut ihr die Himbeeren mit 50g Zucker. Anschließend lasst ihr die Butter schmelzen und vermischt sie mit den zerbröselten Löffelbiskuits und Amarettini. Danach ölt ihr den Boden einer Springform mit etwa 26cm Durchmesser mit Öl ein und drückt die Bröselmasse darauf zu einem glatten Boden. Das ganze dann für ca. 30 Minuten kalt stellen. Tipp: Wenn euch das zu umständlich ist, könnt ihr auch einen fertigen Tortenboden nehmen - das hat Mama am Freitag auch gemacht ;o)

Während das ganze im Kühlschrank abkühlt, weicht ihr die Gelatine in kaltem Wasser ein, püriert die Himbeeren und streicht sie durch ein Sieb. Danach drückt ihr 3 Blatt der Gelatine aus, löst sie in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze auf und verrührt sie mit dem Himbeerpüree. In einer anderen Schüssel vermischt ihr Frischkäse, Joghurt, Vanillezucker und 100g Zucker zu einer cremigen Masse.



Die übrigen 6 Blatt Gelatine, die noch im Wasserbad liegen, drückt ihr nun auch aus, löst sie ebenfalls in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze auf und rührt 3-4 EL der Käsecreme darunter. Wenn alles gut vermischt ist, rührt ihr es unter die restliche Käsecreme. Anschließend noch die Sahne steif schlagen und ebenfalls unterheben. Ein Drittel dieser Creme gebt ihr dann auf den Kuchenboden und streicht sie glatt. Darüber noch etwa die Hälfte des Himbeerpürees in Kleksen auf der Creme verteilen und die Torte für weitere 10 Minuten kalt stellen.

Nach der Ruhezeit wiederholt ihr das Ganze noch mal mit einem Drittel der Käsecreme und dem restlichen Himbeerpüree und stellt die Torte wieder für 10 Minuten kalt. Danach kommt die restliche Käsecreme drüber und alles wird für ca. 1 Stunde kalt gestellt.

Etwa nach der Hälfte der Ruhezeit könnt ihr mit der Götterspeise anfangen. Dazu rührt ihr die Götterspeise mit 100 ml kaltem Wasser an und lasst sie etwa 5 Minuten quelln. Danach gebt ihr 50g Zucker dazu und erhitzt es unter ständigem Rühren, bis alles gelöst ist, es darf aber nicht kochen. Anschließend den Topf von der Kochstelle nehmen, 100 ml kaltes Wasser einrühren und die Götterspeise abkühlen lassen.

Zuletzt gießt ihr die Götterspeies auf die Torte und stellt diese noch mal für mindestens 3 Stunden kalt. Kurz bevor die Torte auf den Kaffeetisch kommt, schlagt ihr noch die Sahne für die Verzierung und füllt sie in einen Spritzbeutel mit Sterntülle. Löst die Torte aus der Form und verziert sie mit ein paar Sahnekleksen. Auf jeden dieser Klekse gebt ihr ein Amarettini oder auch je eine Himbeere - wie es euch lieber ist.



Ihr seht aber, dass das keine Torte ist, die man mal eben schnell machen kann, da sie sehr viel Ruhezeit benötigt. Von daher hätte ich das am Freitagabend oder auch Samstagmorgen gar nicht geschafft. Von daher an dieser Stelle ein großes Dankeschön an meine Mama :o)

Und hier hab' ich das (Grund-)Rezept gefunden: Magazin "Das Neue Blatt" von anno dazumal

Fußball-Cupcakes zur WM 2014

Dienstag, 10. Juni 2014

Zur Einstimmung auf die Fußball-Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien, die ja am Donnerstag startet, gibt es bei mir heute schon leckere Fußball-Cupcakes :o)



Zutaten (für etwa 10 Cupcakes)

Teig

100g weiche Butter // 100g Zucker // 2 Eier // 100g Mehl // 25 g Kakaopulver // 2 1/2 TL Backpulver //
2 EL Milch

Topping

175g Butter // 350g Puderzucker // 1 EL Milch // grüne Lebensmittelfarbe

Verzierung

Schokoladen-Fußbälle (eigentlich kleine, aber ich hab' leider keine gefunden)



Und so geht's

Als erstes solltet ihr den Backofen auf 180°C (Umluft 160°C) stellen, denn der Teig ist ganz schnell vorbereitet: Dafür mischt ihr zuerst Mehl, Kakaopulver und Backpulver und siebt alles. Anschließend gebt ihr Butter und Zucker in eine Schüssel und rührt beides cremig. Nach und nach gebt ihr Eier, Milch und die Mehl-Kakao-Backpulvermischung und rührt so lange bis alles gut vermischt ist. Den fertigen Teig in Papierförmchen füllen und für 18 bis 20 Minuten in den Ofen stellen.

Während die Muffins backen, könnt ihr schon das Topping vorbereiten. Hierfür rührt ihr die Butter weich und gebt anschließend langsam den Puderzucker und die Milch dazu. Ihr müsst so lange rühren, bis eine glatte Creme entsteht. Diese noch mit grüner Lebensmittelfarbe färben und in einen Spritzbeutel mit Gras-Tulle füllen.

Tipp: Natürlich hatte ich keine spezielle Gras-Tulle zuhause. Wenn es euch auch so geht, könnt ihr natürlich auch einfach eine andere nehmen und den Rasen tupfen oder in Linien auftragen. Oder ihr streicht die Creme auf die Muffins und lockert sie mit einer Gabel etwas auf.

Wenn die Muffins fertig gebacken sind, müssen diese erst noch abkühlen, bevor das Topping oben drauf kommt. Sind sie kalt, verziert ihr jeden Cupcake noch mit einem kleinen Fußballrasen. [So ganz kann ich mich mit diesen Buttercremes noch nicht anfreunden - die sind mir einfach zu süß und zu buttrig. Da muss ich noch mal nach einer Alternative schauen.] Trotzdem sieht's toll aus und oben drauf kommt noch der kleine Hauptdarsteller der WM: der Fußball!

Ein tolles Mitbringsel, wenn ihr mit Freunden zusammen eine kleine Fußballparty macht und eure Lieblingsmannschaft anfeuert :o)

Und hier hab' ich das (Grund-)Rezept gefunden: Magazin "The Pocket Cupcake Collection 2 | Cupcakes für besondere Anlässe"

PS: Ich brauch' unbedingt mal einen anderen Fotohintergrund ;o)

Rotweinkuchenmuffins mit Schokotopping und Länderflaggen

Montag, 2. Juni 2014

Am letzten Freitag hatte ich ja kurz schon mal die Rotweinkuchenmuffins angesprochen, die ich für meinen Spanischkurs gebacken hatte. Rotweinkuchen hat Mama schon gebacken, als ich noch ganz klein war. Woher also das Rezept ursprünglich stammt, weiß ich gar nicht. Vorletztes Wochenende hatte ich für den Geburtstag eines Freundes schon mal einen solchen Kuchen gebacken. Für den Spanischkurs hab' ich den Teig dann einfach in Muffinförmchen gefüllt und die Backzeit etwas mehr als halbiert - hat super geklappt. Am Ende kam noch ein Topping oben drauf und fertig waren die leckeren Muffins. Hier folgt nun wie versprochen das Rezept meiner Rotweinkuchenmuffins mit Schokobuttercreme-Topping für euch.



Zutaten

Teig

200g Margarine // 200g Zucker // 1 Pk. Vanillezucker // 1 TL Zimt // 1 TL Kakao // 150-200g Schokostreusel // 4 Eier // 1/8l Rotwein // 250g Mehl // 1 Pk. Backpulver

Topping

100g Zartbitterkuvertüre // 200g weiche Butter // 250g Puderzucker

Und so geht's

Am besten bereitet ihr alle Zutaten für den Teig vor, bevor ihr anfangt - Mehl und Backpulver mischen. Zu Beginn rührt ihr Margarine, Zucker, Vanillezucker, Zimt, Kakao und Schokostreusel schaumig. Anschließend gebt nacheinander die Eier dazu, danach den Rotwein und zuletzt Mehl und Backpulver. Währenddessen natürlich immer schön rühren. Am Ende habt ihr einen sehr schön cremigen Teig, bei dem ich nie widerstehen kann zu naschen :o)

Wenn ihr mögt, könnt ihr den Teig in eine gefettete Kasten- oder Kranzform füllen. Ich hab' mich wie gesagt für die Muffinvariante entschieden und ihn in kleine Förmchen gefüllt. Ohne naschen reicht der Teig für etwa 24 Muffins. Den Backofen auf 190°C vorheizen und die Form in den Ofen schieben. Als Kuchen dauert es etwa 50-60 Minuten, bis er fertig ist, die Muffins könnt ihr schon nach etwa 20-25 Minuten raus holen.



Parallel zum Backen bereitet ihr das Topping vor. Dazu lasst ihr die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen und danach etwas abkühlen. Tipp: stellt das Schälchen mit der geschmolzenen Schokolade kurz noch mal in ein kaltes Wasserbad, dann kühlt alles schneller ab. Anschließend die Butter schaumig rühren und danach die Schokolade dazugeben. Zuletzt wird noch der gesiebte Puderzucker untergerührt. Die Creme füllt ihr in eine Spritztulle oder in einen Gefrierbeutel, bei dem ihr eine Ecke abschneidet (da könnt ihr dann dieses Metallteil von der Spritztulle rein tun und den Beutel nachher wegwerfen - klappt super). Sobald die Muffins abgekühlt sind, gebt ihr die Creme nach Belieben auf die Muffins - verzieren könnt ihr sie danach natürlich auch noch.

Das Topping ist sehr süß, in Kombination mit den Muffins aber echt lecker. Man kann es natürlich auch mit weißer Schokolade machen, wenn man einen Farbkontrast möchte.

Zuletzt habe ich noch meine selbstgebasteltetn Länderflaggen von spanischsprachigen Ländern in die Muffins gesteckt. Ich hab' die Fahnen ausgedruckt (zwei nebeneinander, damit auf jeder Seite das Muster zu sehen ist), ausgeschnitten und ganz schlicht mit Prittstift an Zahnstocher geklebt. Hat wunderbar einfach funktioniert, kam aber sehr gut an :o)

Und hier hab' ich das (Grund-)Rezept gefunden: Der Rotweinkuchen ist sozusagen ein altes Hausrezept :o) | Das Topping hab' ich bei muffinwunder gefunden

Gedeckter Apfelkuchen

Sonntag, 25. Mai 2014

Obwohl ich eigentlich trotz tollem Wetter fast das ganze Wochenende am Räumen bin, damit wir die Kisten endlich in den Keller verbannen können und es in unserer Wohnung wieder richtig gemütlich wird, hatte ich doch noch Zeit einen leckeren Sonntagskuchen zu backen! Als ich meine Kollegen in Stuttgart Ende Februar verlassen musste, haben sie mir eines meiner Magazine, das ich betreut habe, in eine Art Kochbuch umgearbeitet - total süße Idee, die mich sehr gerührt hat. Eines der Rezepte war der gedeckte Apfelkuchen den die Lebensgefährtin eines Kollegen vor einiger Zeit mal für seinen Geburtstag gebacken hat. Damals fand ich ihn total lecker und hab' mich sehr gefreut, dass eben dieser Kollege mir genau dieses Rezept in das Heft geschrieben hat. Nun hab' ich endlich auch mal die Zeit gefunden, den Kuchen mal nach zu backen :o)

Das ursprüngliche Rezept allerdings hab' ich etwas angepasst, vor allem was die Füllung angeht. Hier kann ich euch zwar grob Angaben machen, aber im Grunde könnt ihr Rosinen, Mandeln und Zimt je nach Belieben dazu geben. Rum war eigentlich gar nicht dabei, ich finde aber, er passt immer gut zu einer Apfelfüllung - ich backe sehr gern damit, auch wenn der super-genial-tolle Rum aus Österreich von 19-paar'n-80 längst ausgegangen ist. Hier also frei nach Lust und Laune Mengen ändern, Zutaten ergänzen oder weg lassen.



Zutaten

Teig

375g Mehl // 1 TL Backpulver // 180g Zucker // 1 Pk. Vanillezucker // 1 Prise Salz // 1 Ei // 1 Eigelb //
180g kalte Butter // 4 Löffelbiskuits

Füllung

1,25kg Äpfel (mit Gehäuse und Schale) // 100g Rosinen // 75g gehackt Mandeln // Zimt // 3-4 EL Rum

Guss

100g Puderzucker // 2 EL Zitronensat




Und so geht's

Für den Teig müsst ihr zuerst Mehl, Backpulver, Zucker, Vanillezucker und Salz in einer Schüssel mischen. Anschließend gebt ihr das Ei und das Eigelb dazu. Zuletzt noch die Butter in kleinen Flöckchen auf der Mehl-Zucker-Ei-Masse verteilen. Wenn ihr mögt, könnt ihr das ganze zuerst mit den Knethaken des Handrührers verkneten, ich mag das nicht so und nehm immer gleich die Hände :o) Wenn alle Zutaten zu einem glatten Teig verknetet sind, muss dieser in Frischhaltefolie gewickelt noch für mindestens eine Stunde kalt gestellt werden.

Um die Füllung zu machen, müsst ihr erstmal die Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Danach Rosinen, Mandeln, Zimt und Rum dazugeben und alles gut vermischen. Tipp: Wenn ihr wollt, könnt ihr auch noch einen halben Teelöffel abgeriebene Zitronenschale unter die Füllung mischen, das macht den Kuchen noch frischer!

Nun könnt ihr schon mal den Backofen auf 200 Grad (Umluft 180 Grad, Gas Stufe 4) vorheizen. Den Teig nach seiner Kühlpause nochmals kurz durchkneten und etwa 2/3 davon auf etwas Mehl zu einer runden Platte ausrollen. Legt ein Stück Backpapier in eine Springform (Durchmesser ca. 26 cm) und hebt den Teig dort hinein. Dabei solltet ihr einen etwa 3cm hohen Teigrand formen. Die Löffelbiskuits fein zerbröseln und auf den Teigboden streuen. Anschließend die Apfelfüllung darauf verteilen, den restlichen Teig ebenfalls rund ausrollen, als Deckel auf die Füllung legen und am Rand mit einer Gabel oder den Fingern andrücken. Wenn ihr damit fertig seid, kann der Kuchen in den Ofen - auf mittlerer Schiene für etwa 40 Minuten.

Ist der Kuchen fertig gebacken, rührt ihr den Guss aus Puderzucker und Zitronensaft an und bestreicht den warmen Apfelkuchen damit oder lasst ihn in feinen Streifen darüber tropsen.



Jetzt muss ich noch kurz von meinem kleinen Backmissgeschick erzählen: Als ich gelesen habe, dass da 1,25kg Äpfel rein sollen, dachte ich, ich bin ganz schlau und kauf dann entsprechend mehr Äpfel, weil die Schale und das Gehäuse am Ende ja wegfallen. So habe ich darauf geachtet, dass ich wirklich 1,25kg nutzbare Apfelstückchen hatte. Das war dann aber auch der Denkfehler, denn das Rezept meinte wohl, dass es 1,25kg Äpfel sind und das mit Schale und Gehäuse.

Letztlich hatte ich dann nämlich viel zu viel Füllung, dachte aber auch "Das kann ja nicht schaden!" und hab' sie komplett in die Form geschüttet. Entsprechend musste ich den Rand höher ziehen und hatte für den Deckel kaum mehr was übrig. Ansich erstmal nicht schlimm, aber beim Aufschneiden des Kuchens, hab ich dann gemerkt, dass zu viel Füllung auch nicht gut ist, denn man schafft es eigentlich gar nicht ein vollständiges Stück abzuschneiden und auf den Teller zu heben *räusper* Schmecken tut er trotzdem sehr gut! Doch für's nächste Mal weiß ich auch, was ich anders machen muss ;o)



Und hier hab' ich das (Grund-)Rezept gefunden: In meinem Abschiedsheft von meinen lieben Stuttgarter Kollegen

Krümelmonstermuffins

Samstag, 17. Mai 2014

Jeder von euch kennt bestimmt noch das Krümelmonster aus der Sesamstraße - das lustige blaue Kerlchen mit den großen Kulleraugen. Für den ersten Geburtstag vom Patenkind meines Freundes wollte ich was Gebackenes mitbringen und was eignet sich da besser als die tollen Krümelmonster-Muffins!?



Zutaten (für 18 Stück)

190 g weiche Butter // 300 g Zucker // 1 1/2 Pk. Vanillezucker // 4 Eier // 450 g Mehl // 1 1/2 Pk. Backpulver // 200 ml Milch // 150 g Schokotropfen // 180 g Marzipanrohmasse // 350 g Puderzucker // 150 g Kokosraspel // blaue Lebensmittelfarbe // 9 Schoko-Cookies

Und so geht's

Für den Muffinteig schlagt ihr zuerst die weiche Butter mit Zucker und Vanillezucker schaumig. Dann gebt ihr die Eier eins nach dem anderen dazu und siebt die Mehl-Backpulver-Mischung, die dann auch nach und nach untergerührt wird. Am Ende hatte ich das Gefühl, dass mir gleich die Rührstäbe abbrechen, so schwer ging's, aber zum Glück kommt dann ja noch die Milch dazu und zu guter Letzt werden auch noch alle bis auf 18 Schokotropfen - sicherheitshalber vielleicht den ein oder anderen mehr aufheben - untergerührt.

Den Teig verteilt ihr auf 18 Muffinförmchen, wobei die fast bis ganz oben gefüllt sein sollten - es sollen zum Schluss ja auch richtige Krümelmonster werden! Die Förmchen dann für etwa 25 Minuten bei 180°C in den vorgeheizten Ofen schieben.

Während die Muffins backen, löst ihr die Lebensmittelfarbe in etwas Wasser auf - je nachdem wie intensiv das Blau werden soll mehr oder weniger von der Farbe nehmen, es muss aber noch was für den Guss übrig bleiben - und färbt damit die Kokosraspel. Kleiner Tipp: Küchenhandschuhe! Anschließend die blauen Kokosraspel auf einem Stück Backpapier verteilen, damit sie trocknen können. Später füllt ihr sie wieder in eine Schüssel, um die Muffins besser hinein drücken zu können.

Für die Kulleraugen verkentet ihr die Marzipanrohmasse mit etwa 110 g Puderzucker und formt sie zu 36 kleinen Kugeln, in die ihr jeweils einen Schokotropfen als Pupille drückt - sieht schon irgendwie gruselig aus :o)

Den Rest der blauen Lebensmittelfarbe (oder eben wieder je nach gewünschtem Blauton) gebt ihr zu den übrigen 240 g Puderzucker. Nach und nach schüttet ihr ein wenig dazu und verrührt die Masse, bis ein dickflüssiger Guss entsteht. Wichtig: Immer nur ganz wenig Wasser dazu gießen, damit der Guss nicht zu flüssig wird! Die Muffinoberfläche pinselt ihr mit dem Guss ein - hebt aber noch ein bisschen was für die Augen und den Keks auf - und taucht sie anschließend kopfüber in die blauen Kokosraspel. Kurz trocknen lassen und die vorgeformten Augen mit dem Guss ankleben. Zum Schluss schneidet ihr noch ein kleines Stück aus jedem Muffin aus, in das ihr dann je einen halben Cookie als Mund mit dem Guss hinein klebt.



Nach den ganzen Strapazien brauchen die kleinen Krümelmonster noch etwa 3 Stunden Ruhe zum Trocknen - aber sehen sie nicht wirklich niedlich aus?!

Und hier hab' ich das Rezept gefunden: Krümelmonster Cupcakes auf chefkoch.de

PS: Anfang Juni hat Katharina von Stich & Faden zu Beginn der bayrischen Pfingsferien einen Linkmob gestartet. Hier sollen wir einen Beitrag aus 2014 verlinken, der für uns etwas Besonders ist. Leider habe ich in diesem Jahr noch nicht so viel gepostet, aber trotzdem musste ich gleich an meine Krümelmonstermuffins denken, weil ich doch ein bisschen stolz darauf bin. Ich hätte nie gedacht, dass sie so toll aussehen und auch noch so lecker schmecken werden. Und weil ich das gerne mit euch teilen möchte und hoffe, dass der ein oder andere die süßen kleinen Kerlchen vielleicht mal nachbackt, habe ich mich bei Katharinas Linkmob für diesen Post entschieden.

Kirschmichel mit Vanillesoße [Rezept]

Mittwoch, 22. Mai 2013


Am Wochenende habe ich meine absolute Lieblingssüßspeise gemacht:  
Kirschmichel mit Vanillesoße!

Das mochte ich schon als Kind total gerne. Ich glaube wir haben das Rezept damals aus unserem Urlaub in Österreich mit gebracht. Dort waren wir immer in Wiesing bei Familie Egger, wo schon meine Großeltern immer hingefahren sind. Irgendwie gehörten wir da schon zur Familie :o) Deshalb erinnert mich das Rezept wohl auch ein bisschen an meine Kindheit und schmeckt natürlich doppelt lecker!


Wenn ihr es mal nachbacken wollt, braucht ihr für den  Kirschmichel  doch schon ein paar Zutaten. In einem "Backhaushalt" dürfte sich aber alles ohne Probleme finden lassen.


Zutaten (für 4 Personen)

500 g Kirschen (frisch oder aus dem Glas, am besten gelbe (!) Kirschen) • 6 altbackene Brötchen •
3/8 l Milch • 100 g Margarine • 100 g Zucker • 4 Eigelb • 1 Prise Salz • je 1 TL Zimt und Backpulver •
1 Päckchen Vanillezucker • 4 Eiweiß • Margarine zum Ausfetten


Zubereitung

Zuerst die Kirschen abtropfen lassen (bei frischen Kirschen vorher noch waschen, entstielen und entkernen.

Die altbackenen Brötchen kleinwürfeln und mit lauwarmer Milch begießen. Am besten gleich ein bisschen vermischen, damit alle Brötchen was abbekommen.

In einer Schüssel Margarine, Zucker, Eigelb, Salz, Zimt und Backpulver schaumig schlagen. Die eingeweichten Brötchenwürfel darunter mischen und die Kirschen dazu geben. Anschließend noch das Eiweiß steif schlagen, Vanillezucker einrieseln kassen und auch unterziehen.

Eine Auflaufform mit Margarine gut ausfetten. Die Masse in die Aufflaufform füllen, glatt streichen und in den vorgeheizten Backofen schieben.

Backtemperatur: ca. 160 °C
Backzeit: 50 - 60 Minuten (Stäbchenprobe)


Dazu passt am besten die leckere, selbstgemachte Vanillesoße :o)


Zutaten (für 4 Personen)

½ l Milch • 3 Eigelb • 2 EL Zucker • 2 Päckchen Vanillezucker • 1 EL Stärkemehl • 1 Vanilleschote (muss aber nicht)


Zubereitung

In einem Topf Milch, Eigelb, Zucker, Vanillezucker und Speisestärke verrühren und (wenn gewollt) die Vanilleschote hinzufügen. Auf den Herd stellen und Milch unter ständigem Rühren bei schwacher Hitze kurz aufkochen. Dann den Topf vom Herd nehmen, die Vanilleschote entfernen und die Soße zum Abkühlen in die Kammer oder den Kühlschrank stellen


Den Kirschmichel kann man heiß oder kalt essen, wobei ich ihn heiß am liebsten ohne und kalt mit Vanillesoße esse. Aber das müsst ihr einfach selbst ausprobieren.


Guten Appetit!



Wie hat euch meine Lieblingssüßspeise geschmeckt? Mögt ihr den Kirschmichel eher heiß oder kalt?
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