DIY-Aventskalender

Montag, 17. November 2014

Mmhh ... ich bin grad grummelig. Aus irgendwelchen unerfindlichen Gründen ist mein Post, den ich für heute geplant hatte, nämlich einfach weg. Aber hilft nichts. Tief durchatmen, Kopf frei machen und neu schreiben!

In nicht mal mehr zwei Wochen beginnt die Adventszeit - und nicht schon im September, wie uns der Einzelhandel mit den vielen Schokoweihnachtsmännern, Lebkuchen und dem Spekulatius in den Regalen weiß machen will. Im Herbst ist Erntedank- und Kürbiszeit, da will ich überhaupt noch nicht in Weihnachtsstimmung sein.

Ich finde, diese vier Wochen Ende des Jahres sind etwas ganz besonderes, irgendwie magisch. Da genieße ich es sogar, dass es kalt ist, denn was gibt es schöneres, als sich bei eisigen Temperaturen in einen gemütlichen Mantel wohlig warm einzukuscheln, mit dicken Handschuhen und modischer Mütze auf dem Kopf?!

Bisher bin ich der ganzen Weihnachtsdeko, der Weihnachtsnascherei und den bereits überall aus dem Boden schießenden Weihnachtsmärkten erfolgreich aus dem Weg gegangen. Bald ist es aber wieder soweit und ich freu mich drauf. Da darf es dann ruhig auch etwas kitschig werden ;o)

Um zwei Sachen sollte man sich aber doch schon vor der Adventszeit kümmern: Plätzchen backen und einen Adventskalender!

Ich weiß, es sind schon einige und werden bestimmt noch mehr Posts zu verschiedenen DIY-Adventskalendern in den Blogs auftauchen. Da ich mich am Wochenende aber mal ein bisschen im Internet hab‘ inspirieren lassen, weil ich meinem Freund in diesem Jahr auch wieder einen Adventskalender machen möchte, dachte ich, kann ich euch gleich an meiner kleinen Sammlung teilhaben lassen :o)





Minigläser-Adventskalender
Ideenlounge von SchönesZuhause



Päckchen-Adventskalender
himbeermarmelade



Pappbox-Adventskalender
Martha's East Cost Living & Deco



Becher-Adventskalender
craftberry bush



Pappschachtel-Adventskalender
Mode Podge rocks!



Dosen-Adventskalender
Adventskalender-basteln



Tütchen-Adventskalender
himbeermarmelade



Becher-Asventskalender
minidrops



Päckchen-Adventskalender
Ideenlounge von SchönesZuhause



Fruchtzwerge-Adventskalender
Adventskalender-basteln



Es gibt natürlich noch eine ganze Menge mehr. Dass man nicht weiß wie, zählt als Ausrede nicht mehr. Ihr könntet zum Beispiel auch einfach 24 Babysöckchen mit Klammern an eine Schnur hängen und befüllen. Oder einen Adventskalender aus Klopapierrollen oder Streichholzschachteln machen. Möglich sind auch verschieden große Gläser oder ausgediente Pappschachteln, die vom Einkauf übrig geblieben sind und die ihr schön weihnachtlich bemalt oder beklebt. Wenn ihr einen etwas anderen Adventskalender machen wollte, könntet ihr ein kleines Büchlein nehmen, in dem sich hinter jeder Doppelseite ein neues Türchen verbirgt, in dem sich Fotos, schöne Sprüche oder auch eine Einladung zum Essen finden. Genauso schön sind kleine Briefumschläge, die mit persönlichen Nachrichten überraschen.

Ihr seht, der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt :o)

Für welche Variante ich mich bei dem Adventskalender für meinen Freund entschieden habe, zeige ich euch Anfang Dezember!

Schenkt ihr in diesem Jahr jemandem einen Adventskalender? Wenn ja, ist er gekauft oder selbst gemacht? Wie sieht er aus?

Bullet Journal

Sonntag, 16. November 2014

Mein Zeitmanagement ist wirklich ganz miserabel. Wobei es oftmals einfach so ist, dass ich viel zu viel machen möchte und das irgendwie in einen 24-Stunden-Tag, in eine 7-Tage-Woche, in einen 4-Wochen-Monat und ein 12-Monats-Jahr bringen muss - und das klappt einfach nie! Im Moment ist meine Woche von Montag bis Mittwoch voll verplant und auch die Wochenenden bis Weihnachten sind so gut wie dicht. Gut, Arbeit muss sein und auch das ist okay. Den Rest habe ich mir selbst ausgesucht und so voll die Tage dadurch auch sind, es macht Spaß!

Das einzige Problem dabei ist, dass viele Dinge auf der Strecke bleiben. Was grundsätzlich auch nicht verwunderlich ist, weil mich einfach (zu) viele verschiedene Dinge interessieren, die sich nur ganz schwer unter einen Hut, geschweige denn in eine Woche bringen lassen und zwischendurch muss noch Zeit zum Ausruhen bleiben. Die wichtigen, aber unangenehmen Dinge wie Steuererklärung, Versicherungen, etc. werden dann häufig immer auf Morgen verschoben. Am Freitagabend bin ich aber mal wieder über einen ganz furchtbar geheimen Geheimtipp gestoßen: Organistation! :o)

Ich bin einfach ein sehr chaotischer und dennoch strukturierter Mensch und liebe es Listen zu erstellen - danach zu arbeiten fällt mir dann aber wiederum schwer. Allerdings ist es so, dass ich auch ein riesen Gewohnheitstier bin. Wenn ich es also wirklich durchhalte etwas über einige Tage/Wochen zu machen, funktioniert es plötzlich wie von selbst. Wenn es dann noch etwas ist, was mir besonders gut gefällt, wird es problemlos zum Selbstläufer.

Beim Stöbern im Internet bin ich über das "Bullet Journal" gestolpert und ich muss sagen, das Prinzip gefällt mir sehr gut. Es ist simpel, schnell umzusetzen und am Ende sogar wie eine Art Tagebuch. Ich hab' zwar alles, was ich noch zu tun habe im Kopf, aber da lässt es sich auch sehr leicht in die hinterste Ecke schieben. Steht es Schwarz auf Weiß in meinem Büchlein, wäre es vielleicht doch besser es endlich mal abzuhaken, um es nicht jeden Tag sehen müssen und von Monat zu Monat mitzuschleppen.

Die meisten Leute (zumindest die, die mich kennen) werden jetzt bestimmt mit dem Kopf schütteln und schmunzeln :o) Ein Genie beherrscht das Chaos ... Aber darf man sich nicht mit einem Büchlein behelfen - zumindest ein Versuch ist es wert!

Es ist sicher keine neue Erfindung, ein Notizbuch zu nehmen, Dinge einzutragen, die man erledigen muss, und diese dann abzuhaken, wenn sie getan sind. Dennoch finde ich das "Bullet-Journal" von Ryder sehr gelungen. Seht selbst:





Wie organisiert ihr euch? Habt ihr den ein oder anderen Tipp für mich?

Pictures of life | No. 6 // Fußball

Freitag, 27. Juni 2014

Eine Woche geht so extrem schnell rum und ihr müsst mir verzeihen, wenn ich die Pictures of Life mit einem Tag Verspätung zeige. Gestern musste ich allerdings erstmal unserer deutschen Mannschaft fleißig die Daumen drücken und freue mich sehr, dass sie die Vorrunde gemeistert haben und am Montag im Achtelfinale stehen!

Da fast ganz Deutschland mit den Jungs in Brasilien fiebert, ist es nur logisch, dass sich die heutigen PoL auch rund um das Thema Fußball drehen. Eigentlich ist heute ja auch Bergfest - zumindest ein Tag Spielpause zwischen Gruppenphase und Finalspielen - und ich habe irgendwie das Gefühl, dass die WM in diesem Jahr ganz schön an mir vorbei fliegt. Erst das gestrige Spiel hab‘ ich bewusst mit Anderen zusammen geschaut, was natürlich viel mehr Spaß macht, als während dem Spiel gegen Portugal stundenlang im Stau zu stehen ;o)

Was ich bei solch großen Turnieren aber immer toll finde, sind die vielen Flaggen und die in schwarz-rot-gelb gefärbten Fanartikel die wirklich überall präsent sind. Plötzlich ist alles in den Farben der Lieblingsmannschaft gestaltet - sogar Fingernägel und Frisuren - und alle rücken für einen kleinen Moment etwas näher zusammen. Sind das nicht tolle vier Wochen des Ausnahmezustands?!

Was sind eure bisher tollsten Erlebnisse während der diesjährigen WM? Oder nervt es euch, dass alle so verrückt spielen?











Selbstgemalte Flaggen - reale und fantastische. Da haben sich die kleinen Fußballfans ganz schön ins Zeug gelegt!



Auch große Fernseher brauchen hin und wieder Regenschirme, wenn's zu nass wird ;o)



Das Foto unten hab' ich ganz schnell noch mit dem Handy gemacht, ist auch ganz schön verwackelt. Ich fand' es aber so süß, dass ich es euch unbedingt noch zeigen musste!



Was ich auch sehr sympathisch fand, war das T-Shirt mit jamaikanischer Flagge, das ich in der Hafencity entdeckt habe. Dabei hatte sich der karibische Inselstadt ja leider gar nicht qualifiziert ...



Fanfotos gibt's hier heute leider nicht, dazu war ich wie gesagt viel zu selten unterwegs. Aber vielleicht habt ihr ja noch ein paar schöne WM-Bilder gemacht, würde mich sehr freuen, wenn ihr sie zeigt.

PS: Das nächste Mal werden die Pictures of Life ein bisschen anders aussehen. Ich hatte ja schon am Anfang gesagt, dass sich das ganze wohl erst ein bisschen entwickeln muss, bis es ganz mein Projekt ist. Eigentlich sollte es ja ein Fotoprojekt werden, aber da ich selbst merke, dass ich in einer einzigen Woche gar nicht so viel Zeit habe, all das zu fotografieren, was ich zu dem Thema gerne festhalten würde und ich gerne auch das ein oder andere zu den Bildern erzählen möchte, wird es nächste Woche eine kleine Neuerung geben. Mehr dazu am nächsten Donnerstag, lasst euch überraschen :o)

Short Stories | No. 6 // Tageszeit

Mittwoch, 25. Juni 2014

Mit dieser Short Story bin ich nun auch in Bines und Andreas Rhythmus angekommen, denn nach meiner liebsten "Tageszeit" haben sie ... ja, richtig ... danach haben sie im Juni gefragt.

Nach wie vor bin ich aber etwas unschlüssig, welche Tageszeit ich am liebsten mag. Auf jeden Fall bin ich eigentlich ein Morgenmuffel und komme nur schwer aus dem Bett - zumindest unter der Woche, wenn der Wecker von mir verlangt gegen 6 Uhr aufzustehen. Wirklich ausschlafen kann ich allerdings auch nicht mehr, auch am Wochenende wache ich gegen acht, spätestens halb neun auf. Während des Studiums ging das super, da hab' ich mir nichts aus frühem Aufstehen gemacht - sehr klischeehaft, ich weiß ;o) Aber auch während der Schulzeit fiel es mir am Wochenende nicht schwer bis zum Mittagessen zu schlafen - Umstellung der inneren Uhr bei Teenies und so.

Mal abgesehen davon, dass ich heutzutage ganz automatisch früh morgens aufwache, genieße ich es trotzdem an den Wochenenden einfach noch ein bisschen gemütlich im Bett liegen zu bleiben. Und auch wenn es mir oft nicht leicht fällt aufzustehen, genieße ich es mittlerweile sehr so früh in den Tag zu starten. Nach einer erfrischenden Dusche kann ich den Morgen dann auch super genießen, denn zu dieser Zeit weiß ich, dass ich ja en ganzen Tag noch vor mir habe und so viele tolle Sachen machen kann :o)

Was ich nicht so oft erlebe, aber einfach toll finde, ist die Zeit, wenn noch so gut wie niemand auf der Straße ist, es aber schon hell wird: Der Tag erwacht, die Sonne geht auf, die Vögel erwachen zwitschernd und insgesamt riecht noch alles irgendwie sauber, eben nach einem neuen, frischen Tag.



Der frühe Nachmittag ist auch toll, weil immer noch viel Zeit bleibt, ich aber schon einiges erledigen konnte. Wobei vor allem unter der Woche dann irgendwann auch das berühmte Mittagstief kommt, das mich wieder ganz schön müde werden lässt. Zum Glück hält das aber meist nur eine halbe Stunde und dann ist alles wieder gut!

Am Wochenende wird‘s vom Gefühl her bei mir allerdings gegen 16 Uhr ganz komisch. Schon um drei merke ich, wie ich langsam unruhig werde, weil ich weiß, dass bald dieser Wendepunkt am Tag kommt. Halb vier macht mich noch ein bisschen hibbeliger und ab vier macht es dann irgendwie klick. Ich weiß nicht, warum so früh, aber gegen vier Uhr läutet meine innere Uhr die zweite Tageshälfte ein und zählt irgendwie nicht mehr vorwärts, sondern rückwärts. Ab da ist nicht mehr all zu viel Zeit, bis der Tag zu Ende geht.

Das wiederum bedeutet, wenn ich mich um die Dinge, die ich hätte erledigen müssen, bisher erfolgreich gedrückt habe, meldet sich zu dieser Tageszeit das schlechte Gewissen zu Wort und ich werde ganz reumütig. Weitere Etappen in der “Oh-mein-Gott-der-Tag-ist-schon-fast-vorbei“-Panik folgen dann sehr pünktlich alle zwei Stunden, zum Glück aber eigentlich meistens nur am Sonntag, weil ich weiß, dass ich am nächsten Tag wieder früh aufstehen und arbeiten muss.



Ansonsten genieße ich natürlich auch die Wochenendabende, weil ich mich entweder mit Freunden treffe oder aber die Ruhe zuhause genieße. Das sind zwar zwei völlig unterschiedliche Dinge, aber ich mag beides. Doch egal was von beidem man macht, irgendwann kommt der Punkt, an dem der Tag zur Ruhe kommt und das mag ich ganz besonders gern. Gerade an warmen Sommerabenden ist es wunderbar durch die dunklen Straßen zu laufen, mit dem Duft von gelebten Erinnerungen in der Nase und den Gedanken bei den selbst erlebten Dingen des Tages - ohne Eile und mit einem Grinsen im Gesicht. Das ist super!

Manchmal kommt es natürlich auch vor, dass wir feiern gehen und erst um fünf oder sechs morgens nach Hause kommen. In den Momenten ist es auch toll, wir sind entspann, hatten Spaß und fallen glücklich ins Bett. Ehrlich gesagt bin ich aber froh, dass das nicht allzu oft vorkommt, denn so richtig wohl fühle ich mich nicht, wenn die Nacht zum Tag gemacht wird. Während meines Studiums habe ich nämlich zwei Mal drei Tage komplett durchgemacht, sprich ich war rund 72 Stunden (!) am Stück war - das war richtig schlimm! Jedes Mal, wenn Dunkelheit wieder vom ersten Tageslicht verscheucht wurde, wurde mir bewusst, dass ich schonwieder keinen Schlaf bekomme und das hat nach ‘ner Weile ein etwas panisches Gefühl verursacht. Seither weiß ich auch wie wichtig Schlaf ist und auch den genieße ich, obwohl er manchmal immer noch etwas zu kurz kommt.

Was aber ist jetzt meine liebste Tageszeit? Unter der Woche bin ich abends meist frühestens gegen sieben zuhause, weshalb leider nicht mehr viel vom Tag übrig bleibt. Trotzdem ist mir diese Zeit unter der Woche wohl die liebste, weil ich da noch für ein paar Stunden einfach machen kann, was ich möchte. Am Wochenende ist es - je nachdem was wir vorhaben - vielleicht wirklich der Morgen, weil noch alles vor mir liegt und ich so viele Möglichkeiten haben.

Grundsätzlich glaube ich aber, dass es eher wichtig ist, was man macht und nicht wann. Von daher ist wahrscheinlich jede Tageszeit auf ihre Weise toll :o) Was andere Blogger darüber denken, könnt ihr in den Short Stories zum Thema lesen. Viel Spaß dabei!

Was ist eure liebste Tageszeit? Habt ihr überhaupt eine oder gibt es sogar eine, die ihr ganz und gar nicht leider könnt?
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