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Ostereier in Schwarz-Weiß {DIY}

Sonntag, 5. April 2015

Pünktlich zu Ostern gibt es noch ein kleines Mini-DIY für spontane Osterdeko. Sehr einfach und fix gemacht :o)

Ostereier müssen nicht immer nur mit Farben bunt angemalt werden, man kann sie auch sehr schön mit verschiedenen (Muster-)Papieren bekleben. Viel braucht ihr dafür gar nicht. Nur ein paar Plastikeier, verschiedene Decopatchpapiere, Serviettenkleber, einen Pinsel et voilá.



Ich habe mich dieses mal für die Schwarz-Weiß-Variante entschieden und Decopatchpapier mit verschiedenen monochromen Mustern gekauft. Ihr könnt aber natürlich auch ganz kunterbuntes Papier oder auch Servietten verwenden. Auf jeden Fall reißt ihr das Papier (oder die Serviette) in kleine Stückchen. Diese legt ihr nacheinander auf das Ei und streicht immer wieder mit dem Serviettenkleber darüber, bis schließlich keine freie Stelle mehr zu sehen ist. Dann einfach auf einen Schaschlikspieß stecken (die Plastikeier haben kleine Löcher an einer Seite) und trockenen lassen.



Wenn ihr mögt, könnt ihr auch noch (Oster-)Sticker drauf kleben. Oder aber ihr nehmt Zahnstocher, die ihr in kleine Stücke schneidet, wickelt Nähgarn darum und fixiert es mit ein wenig Tesa. Das ganze schiebt ihr dann durch das Loch im Ei und schon könnt ihr die Eier auch an einen kleinen Strauch hängen.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbasteln und frohe Ostern! Habt eine schöne Zeit :o)

Gehäkelte Mützen
(mit Anleitung)

Dienstag, 27. Januar 2015

Ich bin ja nun nicht so der Handarbeitstyp. Es macht mir zwar Spaß, aber ich hab' dafür einfach zu wenig Geduld. Manchmal greife ich aber doch zur Häkelnadel und probiere ein bisschen rum. Mein neustes Projekt war eine Mütze für meinen Freund.

Hier im Nordern ist es ja oft ganz schön windig und ohne Mütze geht gar nichts. Also dachte ich, ich kauf' einfach mal ein paar Knäuel myBoshi-Wolle - die bei Karstadt zufällig gerade im Angebot war und fang einfach mal an. Eine Anleitung hatte ich nicht, aber so schwer kann das ja nicht sein.

Getestet hab' ich das dann auch erstmal mit einer Mütze für mich: Kopfumfang gemessen, mit einem magischen Ring gestartet, immer mal wieder Maschen verdoppelt und den Mützenumfang nachgemessen. Ein Versuch hat leider aber nicht gereicht, entweder war die Mütze zu eng oder zu weit, oben zu spitz oder zu Topfförmig.

Irgendwann hatte ich dann aber doch den Dreh raus und habe tatsächlich drei (wie ich finde) sehr schöne Mützen gehäkelt. Und ganz ehrlich: Am Ende war es gar nicht mehr so schwer :o)



Hier ist mal sowas wie eine Anleitung

Gehäkelt werden beide Mützenvarianten immer in Runden von halben Stäbchen. Am Anfang (1.) braucht ihr einen magischen Ring, in den ihr 9 halbe Stäbchen häkelt. Anschließend verdoppelt ihr die Maschen wie folgt - anfangs ist es bei beiden Mützen gleich:

2. Runde ... jede Masche verdoppeln = 18 Maschen
3. Runde ... jede zweite Masche verdoppeln = 27 Maschen
4. Runde ... ohne Zunahme häkeln = 27 Maschen
5. Runde ... jede dritte Masche verdoppeln = 36 Maschen
6. Runde ... jede vierte Masche verdoppeln = 45 Maschen
7. Runde ... ohne Zunahme häkeln = 45 Maschen
8. Runde ... jede fünfte Masche verdoppeln = 54 Maschen
9. Runde ... jede sechste Masche verdoppeln = 63 Maschen
10. Runde ... ohne Zunahme häkeln = 63 Maschen

kleine Mütze (limette- bzw. blau-schwarz) // Gr. ca. 54-55 cm
11.-20. Runde ... ohne Zunahme häkeln = 70 Maschen
21. Runde ... ohne Zunahme mit festen Maschen = 70 Maschen

Farbfolge:
1. - 3. limette/blau // 4. - 6. schwarz // 7. - 8. limette/blau // 9. schwarz // 10. limette/blau // 11. - 12. schwarz // 13. - 15. limette/blau // 16. - 18. schwarz //
19. limette/blau // 20. schwarz // Abschluss (21.) limette/blau

große Mütze (grau-schwarz-blau) // Gr. ca. 59-60 cm
11. Runde ... jede siebte Masche verdoppeln = 72 Maschen
12. Runde ... jede achte Masche verdoppeln = 81 Maschen
13.-21. Runde ... ohne Zunahme häkeln = 81 Maschen
22. Runde ... ohne Zunahme mit festen Maschen häkeln = 81 Maschen

Farbfolge:
1. grau // 2. schwarz // 3. grau // 4. schwarz // 5. grau // 6. schwarz // 7. grau // 8. schwarz // 9. grau //
10. schwarz // 11. grau // 12. schwarz // 13. grau // 14. schwarz // 15. grau // 16. schwarz // 17. grau //
18. schwarz // 19. blau // 20. schwarz // 21. grau // Abschluss (22.) schwarz

Noch kurz eine Info zu den Runden

Jede Runde beginnt mit einer festen Maschen, danach geht es wie gesagt mit halben Stäbchen weiter. Am Ende wird die Runde mit einer Kettmasche ins erste halbe Stäbchen abgeschlossen. Ich ziehe dann auch immer das Knäuel einmal komplett durch die Masche (so als wäre man komplett fertig) und fange mit der neuen (oder auch derselben) Farbe die Runde wieder neu mit einer festen Masche an. So entsteht ein sauberer Abschluss und beim Farbwechsel hat man keine unschönen Übergänge in die nächste Runde.

Je nachdem wie die Mütze sitzt, könnt ihr auch noch eine Reihe mehr oder weniger dazu häkeln. Manche Leute mögen es ja eher etwas tiefer im Gesicht, andere nicht - von daher passt es einfach so an, wie es euch gefällt!

Wie gesagt bin ich nicht wirklich geübt, was das Häkeln angeht und hoffe, dass die Anleitung irgendwie verständlich ist. Umso stolzer bin ich auch darauf, dass ich drei (wenn auch sehr einfache) Mützen geschafft habe. So kann's doch weiter gehen!

Habt ihr diesen Winter auch schon eine Mütze gehäkelt? Nach welchem Muster habt ihr sie gemacht?

PS: Beim creadienstag gibt's noch mehr kreative Selbermachideen. Wer gerne weitere Häkelprojekte durchstöbern möchte, sollte sich bei Häkel ♥ Liebe umschauen. Viel Spaß damit!

DIY-Aventskalender

Montag, 17. November 2014

Mmhh ... ich bin grad grummelig. Aus irgendwelchen unerfindlichen Gründen ist mein Post, den ich für heute geplant hatte, nämlich einfach weg. Aber hilft nichts. Tief durchatmen, Kopf frei machen und neu schreiben!

In nicht mal mehr zwei Wochen beginnt die Adventszeit - und nicht schon im September, wie uns der Einzelhandel mit den vielen Schokoweihnachtsmännern, Lebkuchen und dem Spekulatius in den Regalen weiß machen will. Im Herbst ist Erntedank- und Kürbiszeit, da will ich überhaupt noch nicht in Weihnachtsstimmung sein.

Ich finde, diese vier Wochen Ende des Jahres sind etwas ganz besonderes, irgendwie magisch. Da genieße ich es sogar, dass es kalt ist, denn was gibt es schöneres, als sich bei eisigen Temperaturen in einen gemütlichen Mantel wohlig warm einzukuscheln, mit dicken Handschuhen und modischer Mütze auf dem Kopf?!

Bisher bin ich der ganzen Weihnachtsdeko, der Weihnachtsnascherei und den bereits überall aus dem Boden schießenden Weihnachtsmärkten erfolgreich aus dem Weg gegangen. Bald ist es aber wieder soweit und ich freu mich drauf. Da darf es dann ruhig auch etwas kitschig werden ;o)

Um zwei Sachen sollte man sich aber doch schon vor der Adventszeit kümmern: Plätzchen backen und einen Adventskalender!

Ich weiß, es sind schon einige und werden bestimmt noch mehr Posts zu verschiedenen DIY-Adventskalendern in den Blogs auftauchen. Da ich mich am Wochenende aber mal ein bisschen im Internet hab‘ inspirieren lassen, weil ich meinem Freund in diesem Jahr auch wieder einen Adventskalender machen möchte, dachte ich, kann ich euch gleich an meiner kleinen Sammlung teilhaben lassen :o)





Minigläser-Adventskalender
Ideenlounge von SchönesZuhause



Päckchen-Adventskalender
himbeermarmelade



Pappbox-Adventskalender
Martha's East Cost Living & Deco



Becher-Adventskalender
craftberry bush



Pappschachtel-Adventskalender
Mode Podge rocks!



Dosen-Adventskalender
Adventskalender-basteln



Tütchen-Adventskalender
himbeermarmelade



Becher-Asventskalender
minidrops



Päckchen-Adventskalender
Ideenlounge von SchönesZuhause



Fruchtzwerge-Adventskalender
Adventskalender-basteln



Es gibt natürlich noch eine ganze Menge mehr. Dass man nicht weiß wie, zählt als Ausrede nicht mehr. Ihr könntet zum Beispiel auch einfach 24 Babysöckchen mit Klammern an eine Schnur hängen und befüllen. Oder einen Adventskalender aus Klopapierrollen oder Streichholzschachteln machen. Möglich sind auch verschieden große Gläser oder ausgediente Pappschachteln, die vom Einkauf übrig geblieben sind und die ihr schön weihnachtlich bemalt oder beklebt. Wenn ihr einen etwas anderen Adventskalender machen wollte, könntet ihr ein kleines Büchlein nehmen, in dem sich hinter jeder Doppelseite ein neues Türchen verbirgt, in dem sich Fotos, schöne Sprüche oder auch eine Einladung zum Essen finden. Genauso schön sind kleine Briefumschläge, die mit persönlichen Nachrichten überraschen.

Ihr seht, der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt :o)

Für welche Variante ich mich bei dem Adventskalender für meinen Freund entschieden habe, zeige ich euch Anfang Dezember!

Schenkt ihr in diesem Jahr jemandem einen Adventskalender? Wenn ja, ist er gekauft oder selbst gemacht? Wie sieht er aus?

Herzblutkatastrophe I

Montag, 13. Mai 2013

Mein Gips-Färbe-Gieß-Experiment sollte ja eigentlich mein Beitrag zu Annettes Herzblutprojekt werden. Stattdessen war es eher eine mittlere, wenn bis jetzt auch sehr lustige Katastrophe. Vor ungefähr 10 Jahren habe ich in der Uni schon einmal Gips und Beton gegossen. Daran wollte ich nun anknüpfen, bin aber völlig blauäugig an die Sache herangegangen. Die grundlegenden Dinge, die dazu benötigt werden, hatte ich noch im Kopf: Eine Holzschalung als äußere Hülle, verschieden große Styrodurstücke, Dämmplattenteile und Knallfolie, um dem Gips eine bestimmte Form zu geben, Öl, um alles einzupinseln und das fertige Kunstwerk am Ende gut aus der Schalung lösen zu können und eben Gips oder Beton. Soweit so gut, doch wie so oft steckt der Fehler im Detail …



Eine Holzschalung ja, aber damals war sie in fünf einzelne Teile zerlegt, die wir zusammen und (wichtig!) auch wieder auseinander schrauben konnten. Dieses winzige Detail wurde im Laufe der Jahre scheinbar aus meinem Gedächtnis gelöscht, denn ich habe stattdessen einfach eine kleine Holzkiste verwendet, die den gehärteten Gips dann natürlich nicht mehr so einfach freigeben wollte.

Fehler Nummer zwei war meine überaus geniale Idee leere Cremedöschen als Formgeber zu verwenden - die Sache mit dem Styrodur hatte ich in dem Moment scheinbar auch vergessen. Aber hatte ich wirklich allen Ernstes geglaubt, die Döschen am Ende nur aufgrund des Öls wieder aus dem Gips heraus lösen zu können?! … Um ehrlich zu sein, ich hatte - nur machten die Döschen da natürlich nicht so ohne weiteres mit.

Zu allem Übel habe ich dann auch noch gedacht, ich könne das richtige Gips-Wasser-Mischverhältnis schätzen. Das führte am Ende dazu … mmhh … habt ihr schon mal Grießbrei mit mehr als 6 Esslöffeln Grieß auf 1 Liter Milch gekocht? So ähnlich fühlte ich mich beim Gips rühren, denn bereits beim Einfüllen in die Form ist die dickflüssige Masse hart geworden - schlauerweise hatte ich nämlich ohne es zu merken „schnellhärtenden Gips“ gekauft. Ich habe zwar noch an der Holzkiste gerüttelt, aber so recht geholfen hat es nicht.



Wenn in diesem Moment jemand an meinen Arbeitsplatz gekommen wäre, hätte er sicher die Hände über dem Kopf zusammen geschlagen, denn nicht nur ich war von oben bis unten schwarz (durch die Farbpigmente) und verklebt (durch die vielen Gipsspritzer), sondern mein ganzes Umfeld. Bevor ich die Spuren beseitigen konnte, musste ich dann aber doch erstmal unter die Dusche. Nach diesem Desaster, war das bitte nötig!



Heute morgen habe ich dann versucht den Gips aus der Schalung zu befreien - natürlich mit sehr mäßigem Erfolg. Mit roher Gewalt und einem kleinen Hammer gelang es mir schließlich aber doch. Die Freude darüber währte allerdings nicht lange, denn schon im nächsten Moment wurde mir bewusst, dass diese Gips-in-Kiste-Rütteltechnik im Grunde gar nicht geholfen hat: Überall waren Löcher und insgesamt sah das ganze Gebilde eher aus wie tiefgefrorene Sahnecreme.



Aber das Dusseltierchen wäre kein Dusseltierchen, wenn es nicht gleich eine rettende Idee gehabt hätte: Spachtelmasse! Die war mir in Unizeiten auch oft eine Hilfe. Deshalb bin ich nach Feierabend auch gleich noch in den Baumarkt, um mir eine Tube zu kaufen. Ich werde aus diesem missglückten Experiment ganz bestimmt noch ein richtiges Herzblutprojekt zaubern - lasst euch überrachen!

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